1. Herren TuS Syke I Kreisliga Diepholz 2013/2014

Jens Nienstedt

                                                              

01 72 - 4 05 67 88

jensnienstedt@yahoo.de

 

Trainingszeiten

Dienstags und Donnerstags um 19.30 Uhr im Waldstadion

Von Dennis Schott

Fußball
Diese Saison zieht Jürgen Lange beim Fußball-Kreisligisten TuS Syke noch durch. Doch danach ist auch für ihn Schluss.

Herr Lange, die Problematik ist nicht neu, dass Sie Woche für Woche Spieler rekrutieren müssen. Am vergangenen Wochenende hat es nicht gereicht, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Die Partie gegen den SV Mörsen-Scharrendorf mussten Sie absagen. Musste es nicht zwangsläufig so kommen?

Jürgen Lange: Ich bin mit Unterbrechungen seit 50 Jahren Trainer, aber es war das erste Mal, dass ich ein Spiel absagen musste, weil ich keine Mannschaft zusammen bekommen habe. Ich wollte mir auch auch keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen, und mit Hängen und Würgen hätten wir vielleicht eine Mannschaft mit Zweit- und Drittherrenspielern oder einigen aus der Alten Herren aufstellen können. Das hätte aber an der Niederlage nichts geändert. So haben wir im Gegensatz zu den vorherigen Spielen nur 0:5 verloren (Wertung am grünen Tisch, die Red.), aber ich habe vorher mit Mörsens Spartenleiter Andreas Siegmann gesprochen und habe mich mit ihm auf eine Spielabsage geeinigt. Mörsen hätte auch nichts davon gehabt, wenn sie uns mit 20 Toren abgeschossen hätten.

Wie geht es denn jetzt weiter? Steht zu befürchten, dass die beiden finalen Saisonspiele wieder der dünnen Personaldecke zum Opfer fallen?

Ich denke, dass wir gegen Bramstedt am Freitag auflaufen werden. Und vielleicht schaffen wir es ja, ein Spiel zu gewinnen. Bramstedt ist im Moment ja auch nicht so gut drauf. Für das letzte Spiel gegen Sudweyhe kann ich nur hoffen, dass die Sudweyher bis dahin schon Meister sind und uns nicht abschießen werden.

Wenn Sie sagen, dass gegen Bramstedt vielleicht sogar ein Sieg drin ist, dann würde Ihr Team vermutlich auf einen Nicht-Abstiegsplatz rutschen. Der Rückstand beträgt – so verrückt es anmutet – nur ein Punkt. Macht ein Klassenerhalt überhaupt Sinn?

Nein, wir werden die Mannschaft trotzdem abmelden. Ich wollte das ja eigentlich schon nach dem Spiel gegen Vilsen machen. Ich habe gesagt: Lasst uns mit einem Stamm von Spielern, die auch Lust haben, in der 2. Kreisklasse einen Neuanfang zu starten, weitermachen und nach und nach eine Mannschaft aufbauen. Aber das ging aus verschiedenen Gründen nicht.

Sie sind derjenige, der die Fäden noch zusammenhält. Werden Sie von anderen Funktionären unterstützt?

Betreuer Jens Nienstädt, der kommissarische Spartenleiter Herbert Grimm und Teambetreuer Rolf Diephaus unterstützen mich schon. Auch Jörn Sperlich, der Trainer der 3. Herren, tut einiges. Aber bezogen auf die Mannschaft bleibt das meiste an mir hängen.

Und wie geht es mit Ihnen weiter?

Ich habe immer gesagt: Wenn ich Licht am Ende des Tunnels sehe, dann mache ich weiter. Ich sehe das Licht aber nicht, und das habe ich dem Verein auch so mitgeteilt. Selbst in der 3. Kreisklasse hätte ich weitergemacht. Aber nach der Saison ist für mich Schluss. Ich habe jedes, aber auch jedes Wochenende nur Nackenschläge erfahren. Ich sehe auch nicht meine Aufgabe darin, den Spielern hinterherzurennen. Außerdem hören viele gar nicht zu, wenn man mit ihnen redet. Die spielen lieber mit ihren Handys oder machen was anderes. Das kommt noch dazu. Und das will ich mir nicht mehr antun.

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie es schon bereut, beim TuS Syke zugesagt zu haben?

Ich habe meiner Frau zu Hause mindestens sechs Mal gesagt: Ich schmeiß’ hin. Das geht ja auch irgendwann an die Substanz. Einmal bin ich auch auf den Verein zugegangen und meinte, dass ich aufhöre, nachdem mich ein Spieler, den ich abholen wollte und bei dem ich schon vor der Tür stand, einfach sitzen gelassen hat. Das hat mich ungemein geärgert.

Sehen Sie denn überhaupt noch eine Zukunft für die Fußball-Sparte beim TuS?

Mein Plan war ja, einen Neuanfang in der 2. oder 3. Kreisklasse zu machen. Mit Spieler, die sich mit dem Verein identifizieren. Und wer Lust gehabt hätte, wäre dazugekommen. Der Verein hat ja auch keine Alternative. Und einige wie Jörn Sperlich arbeiten daran intensiv. Es wird gerade überlegt, ob man Spieler vom TSV Barrien holt. Aber das ist noch nicht spruchreif.

1. Heimspiel unter dem neuen Trainer Jürgen Lange

 

Schwerstarbeit gegen das Schlusslicht, eine dramatische Schlussphase und ein Sieg, der nicht nur drei Punkte, sondern auch viel Moral für den gebeutelten Fußball-Kreisligisten TuS Syke bringen dürfte. 3:2 (0:1) gewannen die Syker zum Punktspieldebüt von Trainer Jürgen Lange gegen den TuS St. Hülfe-Heede, der erst sieben Punkte auf dem Konto hatte. Und noch wichtiger: Lange hatte anders als vor einigen Testspielen ausreichend Personal zur Verfügung, mit Erdal Düsme sogar ein Eigengewächs aus der Drittvertretung, das erst vor dieser Saison nach jahrelanger Pause wieder mit dem Fußball begonnen hatte. Alles andere als ein Sieg wäre für die Syker fatal gewesen, doch selbstverständlich war der insgesamt verdiente Dreier nicht. Es bedurfte schon zweier äußerst später Geniestreiche von Stürmer Göksan Vurgun, der in Minute 90 und in der Nachspielzeit traf. Bis dahin hatte St. Hülfe schon wie der glückliche Sieger ausgesehen, nachdem Halil Akbas hatte das späte 2:1 erzielt hatte (85.). „Das hätte aber nicht dem Spielverlauf entsprochen“, meinte Sykes Betreuer Jens Nienstedt. Denn sein Team hatte deutlich mehr Ballbesitz und auch die besseren Möglichkeiten. Die größte hatte Kenny Berger im Gegenzug nach St. Hülfes 1:0 durch Ole Schönborn (15.). Doch Berger scheiterte am stark reagierenden Keeper Pascal Diener. Es folgte Abstiegskampf pur auf mäßigem Niveau. Doch die Schlussphase entschädigte für vieles. Erst setzte sich der auf der Zehnerposition stark auftrumpfende Stefano Mancuso gekonnt durch, legte den Ball quer und Vurgun glich aus (70.). Dann folgte die kalte Dusche des 1:2, nachdem St. Hülfe einen Freistoß zu schnell für die träumenden Syker ausgeführt hatte. Syke gab trotz dieses Schocks nicht auf und wollte die zehnte Niederlage in Folge verhindern. Mancusos Flanke schoss Vurgun aus zehn Metern volley zum 2:2 ein (90.). „Natürlich waren wir da froh, doch eigentlich reichte das nicht“, so Nienstedt. Mit dem Selbstbewusstsein eines zweifachen Torschützen zog Vurgun kurz danach aus acht Metern einfach mal ab und traf ins lange Eck zum vielumjubelten und glücklichen aber nicht unverdienten Syker Sieg – dem ersten seit dem 29. September.

 

 

 

TuS Syke – TuS Hülfe-Heede 3:2 (0:1)

 

TuS Syke: Kühl – Wolf, Ehmke (58. Yakubu), Kreisel, Düsme (46. Stiehl), Berger, Bojang, Schlötcke (69. Santos-Coelho), Mancuso – Schmidt, Vurgun

 

Tore: 0:1 Ole Schönborn (15.), 1:1 Göksan Vurgun (70.), 1:2 Halil Akbas (85.), 2:2, 3:2 Vurgun (90., 90+3)

 

2:1 gegen den TSV Süstedt

Einen ersten Eindruck von einigen Spielern der 1. Herren konnte sich Trainer Jürgen Lange anläßlich eines Freundschaftsspiels in Süstedt verschaffen. Da nicht alle Spieler zur Verfügung standen, füllte er die Mannschaft mit Spielern aus der 2. und 3. Bei durchgendem Regen wollten die angedachten Spielzüge auf beiden Seiten nicht so richtig glücken. Das erste Tor für unsere Mannschaft erzielte Pa Landing Bojang mit einem sehenswerten Schlenzer aus der 2. Reihe. Mit dem Halbzeitpfiff gelang den Süstedtern der Ausgleich. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Marcel Schmidt mit einem vom Gegner abgefälschten Schuss aus der 2. Reihe für den Siegtreffer.

Jürgen Lange folgt auf Jörg Amrhein

 

Von Jens Hoffmann

 

Syke.

 

Die Verantwortlichen des Fußball-Kreisligisten TuS Syke haben Wort gehalten: Sie wollten bis Mitte dieser Woche einen neuen Trainer präsentieren, und das haben sie gestern auch getan. Jürgen Lange folgt auf Jörg Amrhein und wird versuchen, den Klassenerhalt in der Rückrunde einzutüten. Der Neue ist, wie vom Sportlichen Leiter Rolf Diephaus bereits angekündigt, ein sehr erfahrener Coach.

Jürgen Lange kann auf mehrere Jahrzehnte Trainertätigkeit verweisen. Besonders bei seinem Stammverein TSV Neubruchhausen hat er so ziemlich jede Position bekleidet: erst Spieler, später Jugendleiter, Jugendtrainer und Trainer der 1. Herren – Lange lernte den TSV aus allen denkbaren Perspektiven kennen. Auch bei der TSG Osterholz-Gödestorf und dem TSV Bramstedt – um zwei weitere Stationen zu nennen – war er tätig. Darüber hinaus zeichnete er zwölf Jahre lang für die NFV-Kreisauswahl verantwortlich.

Jetzt also TuS Syke. „Ich weiß, dass es eine schwierige Aufgabe wird“, bemerkt der 65-Jährige. Trotzdem habe er sich für sie entschieden. „Rolf Diephaus hatte mich angerufen, da war ich gerade aus dem Urlaub zurückgekommen“, berichtet Lange. Er habe dann einen Tag über das Angebot nachgedacht, mit seiner Frau gesprochen, schließlich ein Konzept erstellt und das den TuS-Verantwortlichen vorgelegt. Auf dieser Basis sei man sich schnell einig geworden. Die erste Einheit leitete Jürgen Lange bereits am Dienstagabend, der erste Eindruck war: gut. „Das Training war gut besucht, die Spieler zogen mit“, so der Neu-Coach. Der plant zunächst einmal mit eineinhalb Jahren beim TuS. In dieser Zeit möchte er vor allem die Nachwuchsarbeit fördern, so dass sich die Mannschaft perspektivisch verstärkt über Eigengewächse definieren kann.

 

Gespräch Jörg Amrhein mit der Zeitung vom 20.12.13

1. Herren beim TSV Brockum

Das am 08.12. in Brockum abgesagte Punktspiel unserer 1. Herrenmannschaft ist neu terminiert auf So., 02.03. um 15.00 Uhr und wird damit das erste Spiel nach der Winterpause.

TuS Syke : TSV Schwarme

 

Am Ende fehlt die Kraft

 

Von Lars Lucke

 

Syke. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause hat sich der TuS Syke in der Fußball-Kreisliga Diepholz dem cleveren TSV Schwarme mit 0:3 (0:0) beugen müssen. Trotz einer kämpferisch überzeugenden Leistung, insbesondere in der ersten Halbzeit, musste auch Sykes Trainer Jörg Amrhein neidlos die spielerische Überlegenheit des Gegners anerkennen: „Schwarme hat das sehr geschickt gemacht“, so der Coach nach dem Abpfiff. „Aber in der ersten Halbzeit war das eine unserer besten Defensivleistungen überhaupt. Da haben wir diszipliniert gestanden und wenig zugelassen, nach vorne allerdings auch nur wenig erreicht“, resümierte Amrhein.

 

Chancen waren in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten Mangelware, die Gastgeber kämpften mit großem Aufwand, die Gäste spielten geduldig, warteten auf den Kräfteverschleiß des Gegners, der sich, nicht zuletzt aufgrund der dünnen Personaldecke, in der zweiten Hälfte auch einstellte. „Wir wussten, dass das heute ein Geduldsspiel wird“, erklärte TSV-Aushilfstrainer Torben Meyer später die taktischen Überlegungen seines Teams. „Auf dem tiefen Boden musste Syke irgendwann abbauen. Wir durften selbst einfach keine Fehler machen und konnten mit unseren Einwechslungen dann noch mal eine Schippe drauflegen.“ Zum Beispiel mit Julian Albrecht (48.), der – kaum auf dem Platz – einen schulbuchmäßigen Konter nach Vorlage von Fabian Wolters zum 1:0 abschloss.

 

Kontersituationen ergaben sich für Schwarme nun reichlich, oftmals fehlte jedoch die letzte Konsequenz beim Abschluss. Die besaß erst wieder Philipp Albrecht (67.), als er nach feinem Pass, der erneut von Wolters kam, frei vor Sykes Schlussmann Jan-Thore Kühl die Nerven behielt und zum 2:0 einschob.

 

Die Hausherren um den nach langer Verletzungspause zurückgekehrten Stefano Mancuso wehrten sich tapfer gegen die drohende Niederlage, doch die Kräfte ließen zusehends nach. In der Nachspielzeit setzten die Gäste schließlich noch einen drauf: Gegen Fabian Wolters konnte TuS-Keeper Kühl weit vor dem eigenen Kasten noch klären, der Nachschuss von Hendrik Meyer (90.+2) aus rund 35 Metern landete mit ein wenig Glück und viel Geschick aber im Syker Tornetz zum 3:0-Endstand.

 

Trotz der klaren Niederlage blieb Jörg Amrhein gelassen: „Wir nehmen auch aus diesem Spiel mit unserer ordentlichen Defensivleistung etwas Positives mit. Die Jungs machen im Training hochmotiviert mit, die Stimmung im Verein ist gut, jetzt müssen wir schnellstmöglich wieder Kreisliganiveau erreichen. Da ist die Winterpause das Beste, was uns gerade passieren kann“, bemerkte er.

 

FC Sulingen II : TuS Syke

Umstrittener Elfer entscheidet Partie

 

Von Tanno Oetting

 

Syke. Der TuS Syke unterlag auf Grund eines unberechtigten Foulelfmeters in der Fußball-Kreisliga Diepholz beim FC Sulingen II unglücklich mit 3:4 (0:2), nachdem das Team von Trainer Jörg Amrhein zuvor einen 1:3-Rückstand noch einmal ausgeglichen hatte.

 

„Ich bin wirklich keiner, der immer über den Schiedsrichter schimpft, aber der Elfmeter in der 84. Minute war ein Witz. Der Schiri hat irgendeinen Trikotzupfer abseits des Spielgeschehens gepfiffen, als Außenstehender wäre mir die Aktion gar nicht aufgefallen“, beschrieb Amrhein die letztlich spielentscheidende Szene. Zuvor gehörte die erste Halbzeit den Sulingern, die durch Niklas-Daniel Krämer und Lars Mesloh mit 2:0 in die Pause gingen (29./41.).

 

Trotz des Zwischenstandes merkten die Akteure des TuS Syke, dass an diesem Tag etwas zu holen sein würde. Der Trainer persönlich brachte die Hachestädter dann zurück ins Spiel, Amrhein traf mit dem Außenriss in den Winkel (67.). Doch nur sechs Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt. Sykes Alexander Wolf spielte Viktor Gense in die Füße, und der nutzte die Chance zum 3:1. Die Gäste ließen die Köpfe daraufhin aber nicht hängen und wurden für die starke Moral auch belohnt: Oliver Gerth verkürzte mit einem ebenfalls sehenswerten Fernschuss auf 2:3 und Göksan Vurgun markierte acht Minuten vor dem Ende nach einem Abpraller den verdienten Ausgleich. Dieses Resultat wäre auch gerecht gewesen, doch Schiedsrichter Andreas Henze hatte offensichtlich etwas dagegen und pfiff besagten Strafstoß, den Stephan Meyer verwandelte.

 

Zur richtigen Zeit das Richtige gemacht

Von Lars Lucke

Sudweyhe. Der TuS Sudweyhe hat in der Fußball-Kreisliga Diepholz auf eigenem Platz den erwarteten Pflichtsieg gegen den TuS Syke eingefahren. Mit 8:1 (5:0) zeigte das Team von Trainergespann Wilco Freund/Dominik Voglsinger den letztlich überforderten Gästen die Grenzen auf und verteidigte damit souverän den Platz an der Tabellenspitze.

Das Rezept für den Erfolg klang denkbar einfach: „Wir haben heute einfach immer zur richtigen Zeit das Richtige gemacht“, so Coach Freund. „Mit dem frühen Tor haben wir schnell die nötige Sicherheit bekommen, um unser Spiel aufzuziehen. Mit dem zweiten Treffer war dann Sykes Widerstand gebrochen.“ Den hatten die Gäste in der Anfangsviertelstunde durchaus mit auf den Platz gebracht. Zwar waren die Gastgeber nach einem kapitalen Abwehrschnitzer von Oliver Gerth, der den Ball unglücklich verstolperte, durch den schnell reagierenden Stephen Bohl früh in Führung gegangen (2.), anschließend aber beeindruckte Syke mit großem Kampfgeist und vor allem mit einer riesen Ausgleichschance. Sudweyhes Schlussmann Mirko Meyer musste in einer Eins-gegen-eins-Situation Kopf und Kragen riskieren, um den Einschlag zu verhindern.

Mit dem zweiten Tor von Stephen Bohl (23.) ging das Selbstvertrauen der Gäste jedoch schlagartig verloren. Sudweyhe konnte das gefürchtete Kurzpassspiel in Gang setzen und sich immer wieder vor den Kasten von Gerrit Schmidt freispielen. Der Keeper hielt noch, was zu halten war, konnte aber bereits drei Minuten nach dem 2:0 den Hattrick von Stephen Bohl (26.) nicht verhindern. Nach feinem Pass in die Schnittstelle der Abwehr nahm der Torjäger das Spielgerät technisch anspruchsvoll mit und vollendete zum 3:0. Beim 4:0 guckte Max Jacobs (34.) den Syker Torwart clever aus und traf mit einem 18-Meter-Schuss aus halblinker Position ins rechte Eck. Ein Eigentor von Sykes Torben Schumacher (37.) setzte den unglücklichen Schlusspunkt unter die erste Hälfte.

Sehenswert war das 6:0 von Lars-Hendrik Hasselbring (55.), der Schmidt aus 35 Metern mit einem Heber überwand, nachdem der Torwart zuvor noch allein gegen Jan-Ove Bäker hatte klären können. Dem Ehrentreffer von Göksan Vurgun (77.) ließen die Gastgeber noch das 7:1 durch den zuvor eingewechselten Maik Behrens (82.) und das 8:1 durch den vierten Torerfolg von Stephen Bohl (90. + 2) in der Nachspielzeit folgen.

TuS Syke : TSV Bramstedt 0:2

Der TuS Syke hätte trotz seiner argen personellen Probleme in der Fußball-Kreisliga Diepholz gegen den TSV Bramstedt durchaus noch einen Punkt einfahren können, doch die Hachestädter vergaben vor allem in der Schlussphase große Tormöglichkeiten und mussten den Platz beim 0:2 (0:1) somit abermals ohne etwas Zählbarem verlassen.

„Ich denke trotzdem, dass der Sieg aufgrund unserer starken ersten Halbzeit verdient gewesen ist. Die zweite Hälfte war dann deutlich ausgeglichener und Syke hatte einige Chancen“, bilanzierte Bramstedts Trainer Friedhelm Famulla. Seine Mannschaft besaß in den ersten 45 Minuten die zwingenderen Aktionen vor dem Tor, vor allem den schnellen Iven Lehner bekamen die Hausherren nicht in den Griff.

Nachdem Lehner in der Anfangsphase häufig nur durch Fouls von den Sykern gestoppt werden konnte, nutzte der Bramstedter Stürmer nach einer halben Stunde eine weitere Gelegenheit zur Führung: Nach einem Abschlag verfehlte Sykes Robertino Nolte den Ball, Daniel Zimmermann verlängerte per Kopf auf Lehner, der den Turbo zündete und eiskalt abschloss. Auf der Gegenseite besaßen Marius Schlötcke und Robin Rinne die besten Chancen der Rot-Weißen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ausgeglichener, die Gastgeber waren nun besser im Spiel und hätten in der Schlussphase durchaus den Ausgleich erzielen können. In der 70. Minute scheiterte Marcel Schmidt alleine vor dem Tor, anschließend vergab Robertino Nolte eine weitere Gelegenheit. Auch Trainer Jörg Amrhein, der in der Schlussviertelstunde noch einmal selbst mitwirkte, hatte kein Glück, als sein Freistoß noch auf der Linie geklärt wurde. So machten die Syker immer weiter auf, um noch den Ausgleich zu erzielen und fingen sich drei Minuten vor dem Abpfiff das 0:2 durch den eingewechselten Florian Bless ein.

„Wir haben heute guten Fußball gespielt, aber leider nichts mitgenommen. Aufgrund unserer personellen Probleme ist es gerade aber auch schwierig und dafür haben es die Jungs gut gemacht“, lobte Amrhein, dem Henric Stiehl, Kenny Berger und Oliver Gerth fehlten, seine Mannschaft.

Im Spiel unserer 1. gegen den TSV Bramstedt kehrte Stefano Mancuso (links) nach langer Verletzungspause auf den Platz zurück.

Robertino Nolte im Zweikampf mit Serdar Uludasdemir.


Mehr Mühe als erwartet

Von Sven Hermann

Mörsen-Scharrendorf. Zuletzt hatte es für den Fußball-Kreisligisten TuS Syke auf fremden Platz beim 0:8 in Kirchdorf eine derbe Schlappe gegeben. Das ließ nichts Gutes für den Trip zum Spitzenteam SV Mörsen-Scharrendorf erahnen. Doch es kam anders. Die Mörsener hatten beim knappen 1:0 (1:0)-Sieg mehr Mühe als erwartet und trafen dabei auf erbitterte Syker Gegenwehr.

Die Pleite von Kirchdorf steckte durchaus noch in den Syker Köpfen. „So ein 0:8 ist eigentlich gar nicht wegzustecken“, sagte Teamkoordinator Rolf Diephaus vor der Partie. „Wir hatten besprochen, das wir uns in Mörsen ein Herz fassen und nicht abschlachten lassen wollen“, sagte Spielertrainer Jörg Amrhein vor der hohen Auswärtshürde. Die düsteren Syker Vorahnungen wurden bereits in der ersten Minute bestätigt. Ein Zuspiel aus dem Mittelfeld erreichte den auf dem rechten Flügel lauernden Christian Horstmann. Der lief bis zur Grundlinie und passte dann quer auf Dirk Landwehr, der zur frühen Führung einschoss.

„Der Passgeber stand in dieser Szene ganz klar im Abseits“, kritisierte Amrhein die Entscheidung von Schiedsrichter Hans-Heinrich Fastenau (TSV Cornau), dessen Pfiff ausblieb. Alles schien auf ein weiteres Syker Debakel hinauszulaufen. Janek Wilkens setzte Mirsad Stubbla ein, welcher die Kugel ins Tor lupfte . Doch hier entschied Fastenau auf Abseits, überstimmte dabei seinen Assistenten Fabian Buns (SV Dickel), der seine Fahne in dieser Situation nicht hob. Sehr zum Ärger von Mörsens Vereinsvorsitzenden Andreas Siegmann. „Das war nie und nimmer Abseits“, schimpfte Siegmann nach dem annullierten Treffer. Ein Schuss von Landwehr wurde wenig später abgeblockt (14.).

Hartes Stück Arbeit

Die Gäste hätten sich in dieser Phase nicht beklagen können, wenn sie höher in Rückstand geraten wären. Doch nach der forschen Anfangsviertelstunde der Platzherren fingen sich die Syker. Robertino Noltes Versuch aus der Distanz wurde von einem Mörsener Abwehrbein zur Ecke abgewehrt (28.). „Das wird noch ein hartes Stück Arbeit für uns“, ahnte Vereinsboss Siegmann. Er sollte Recht behalten. Die größte Chance zum Ausgleich vergab Omar El-Khaled, der nach Flanke von Oliver Gerth völlig unbedrängt übers Tor köpfte (44.). „Die Jungs haben gedacht, dass es nach unserer frühen Führung von allein weitergeht. Nach 25 Minuten haben wir uns heute vom Fußball verabschiedet“, kritisierte Mörsens Coach Rainer Gläser.

Abwehrchef Bartosz Drozdowski, der bei einem Kurzurlaub in seiner polnischen Heimat weilte, wurde auf Mörsener Seite an allen Ecken und Enden vermisst. „Er spielt für zwei, ist für uns unersetzbar“, beklagte Gläser den Ausfall. In den letzten zehn Minuten kam dann nochmal Pfeffer in die Partie. Syke drückte, doch Göksan Vurgun scheiterte am rechten Außenpfosten (83.). Wegen Reklamierens sah dann Sykes Innenverteidiger Nolte Gelb-Rot (88.). Ihm folgte Oliver Gerth, der nach einer Notbremse an Mirsad Stubbla glatt Rot sah. Den fälligen Elfmeter jagte Serdar Uludasdemir an den Querbalken (90.+2). „Ich hatte irgendwie im Gefühl, dass der Elfer nicht reingeht“, verriet Uludasdemir. „Wir haben sehr gut gekämpft und auch mitgespielt“, bilanzierte Amrhein.

"Unentschieden wäre verdient gewesen"

und das war sogar die Meinung der einheimischen Zuschauer in Mörsen. So aber entschied ein Tor nach 20 Sek. das Spiel. Als unsere Abwehrspieler alle auf den Abseitspfiff des Schiedsrichters warteten, machte der SV Mörsen-Scharrendorf aus der ersten sich bietenden Chance das spielentscheidende Tor. Wer nun aber glaubte, daß unsere Mannschaft "untergeht", sah sich getäuscht. Unsere Jungs konnten gut mithalten und vergaben nach 27. Min. die erste gute Möglichkeit durch Robertino Nolte. Bereits kurz darauf musste Jamal Jakubu verletzungsbedingt den Platz verlassen und Trainer Jörg Amrhein wechselte sich selbst ein. Bis zur Halbzeitpause sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem der SV Mörsen-Scharrendorf enttäuschte. In der 2. Hälfte konnte der Trainer Kenny Berger, der nachgereist war, einwechseln, blieb aber trotzdem unter Auswechselung von Marcel Schmidt selbst auf dem Platz. "Nicht unbedingt nachvollziehbar" war der Kommentar der mitgereisten Syker Zuschauer. In Hälfte zwei ging es bis zur 60. Min. ausgeglichen weiter, beide Mannschaften vergaben gute Möglichkeiten. Der TuS wollte nun unbedingt den Ausgleichstreffer und brachte die Mannschaft des SV Mörsen-Scharrendorf ein ums andere Mal ordentlich ins Schwimmen. Der Ausgleichstreffer lag förmlich in der Luft, fiel aber leider nicht, auch als Göksan Vurgun leider nur das Aluminium traf. In der 80 Min. erhielt Robertino Nolte Gelb-Rot und kurz vor Schluß bekam Oliver Gerth glatt Rot wegen einer Notbremse im 16-er. Die Verwandlung des fälligen Elfers paßte zum Spiel der Mörsener. Er ging nicht ins Tor, sondern an die Latte. Auch die folgende Chance wurde kläglich vergeben. In einem seitens der Mörsener enttäuschenden Spiels hätte unsere Mannschaft dem Spielverlauf entsprechend ein Unentschieden verdient gehabt.

Bericht des Weserkurier in Kopie

 

Bittere Pleite für den TuS Syke

 

Der TuS Syke hat in der Fußball-Kreisliga eine weitere empfindliche Niederlage einstecken müssen. Mit 2:3 (1:1) verlor das Team von Trainer Jörg Amrhein auf eigenem Platz gegen den SV Lessen und versäumte es damit, mit einem durchaus möglichen Erfolg den Abstand zur abstiegsbedrohten Zone wieder zu vergrößern.

Dementsprechend konsterniert äußerte sich Amrhein nach dem Abpfiff: „Wir haben uns zwar gegenüber der vergangenen Woche ein wenig stabilisiert“, so der Coach, „aber dieses Spiel durften wir – angesichts des schweren Programms in den kommenden Wochen – einfach nicht abgeben.“ Zunächst sah es auch gar nicht danach aus, im Gegenteil: Die Syker starteten vielversprechend und gingen frühzeitig in Führung. Robertino Nolte setzte den Lessener Schlussmann Jannik Reinke dermaßen unter Druck, dass ihm dieser schließlich den Ball überließ – das 1:0 (8.). Die Freude währte jedoch nicht lang. Zehn Minuten später agierte die Syker Defensive bei einem Flankenball nicht entschlossen genug, köpfte das Leder zwar aus dem Strafraum, jedoch zentral vor die Füße von Hannes Langhorst. Der zog kurzerhand aus 25 Metern ab und jagte das Spielgerät unhaltbar für Keeper Gerrit Schmidt unter die Latte zum 1:1. Mit dem Unentschieden ging es in die Pause, aber Jörg Amrhein schwante bereits Böses.

Noch vor der Pause hatte Marius Schlötcke verletzt das Feld räumen müssen, in der Kabine zeigte dann auch Lukas Schlötcke an, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Für ein personell so gebeuteltes Team wie Syke eine nur schwer zu kompensierende Entwicklung. Die Gäste nutzten die Abstimmungsschwierigkeiten der neuformierten Abwehr knallhart aus. Ein ungestörter Flügellauf über die linke Seite leitete die Lessener Führung ein. Den flach ins Zentrum gespielten Pass verwertete Christoph Fischer (54.) zum 2:1. Die Hausherren stemmten sich gegen die Niederlage, Robertino Nolte und Marcel Schmidt ließen gute Gelegenheiten zum Ausgleich aus, bevor Patrick Langhorst (80.) eine weitere Unaufmerksamkeit der TuS-Abwehr zum entscheidenden 3:1 nutzte. Das 2:3 von Kenny Berger (89.) nach feinem Pass von Göksan Vurgun kam zu spät, um der Partie eine erneute Wende zu geben.

 

TuS Syke : SV Lessen

Das Spiel ging gut los für die Syker. Bereits in der 9. Spielminute passte Robertino Nolte gut auf, als sich die Lessener den Ball in den Abwehrreihen hin-und herspielten. Er konnte sich den Ball erobern und schob zur Führung ein. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der SV Lessen durch einen sehenswerten Schuss aus der 2. Reihe zum Ausgleich kam. Mit diesem 1:1 ging es auch in die Halbzeitpause. Nach der Pause zeigten sich die Lessener engagierter und kamen mit Kontern immer wieder gefährlich vor das Syker Tor. Die wenigen Syker Chancen wurden leichtfertig vertan, sodass die Führung für die Mannschaft des SV Lessen nicht lange auf sich warten ließ und die Mannschaft später auch mit 3:1 in Führung gehen konnte. Hoffnung keimte fünf Minuten vor Spielende nochmal für die Syker auf, als Kenny Berger den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte. Mehr war dann aber nicht drin. Tabelle

 

Schwere Zeiten für den TuS Syke

Von Lars Lucke

Syke. Für den TuS Syke brechen in der Fußball-Kreisliga Diepholz schwere Zeiten an. Nach der 0:8 (0:4)-Auswärtsschlappe beim TuS Kirchdorf, der dritten Niederlage in Folge, steckt das Team von Trainer Jörg Amrhein nicht nur im Leistungstief, sondern pfeift auch personell auf dem letzten Loch. Als nach der Pause Marius Schlötcke und Göksan Vurgun verletzt in der Kabine bleiben mussten – der eine mit Bänderdehnung, der andere mit Schulterprellung – standen nicht mehr genügend einsetzbare Auswechselspieler zur Verfügung, um die Begegnung vollzählig zu beenden.

Freilich stand es zu dem Zeitpunkt bereits 0:4, und die Gäste hatten zuvor auch in ausgeglichener Mannschaftsstärke nichts zu bestellen. Ein wie aufgedreht wirkender Jan Könemann spielte den verunsicherten Syker Abwehrspielern Knoten in die Beine und erzielte binnen zehn Minuten einen lupenreinen Hattrick (20., 22., 29.). Zwischenzeitlich hatte Christoph Albers nach einem verunglückten Abschlag von TuS-Keeper Jan-Thore Kühl das 3:0 erzielt (24.).

Syke bekam während der gesamten Spielzeit keinen Zugriff auf die Partie, fand nicht in die Zweikämpfe, erspielte sich keine einzige Torgelegenheit und ließ den Gastgebern immer genau so viel Platz, wie diese brauchten, um noch vier weitere Tore zu erzielen. Wieder gab es einen Hattrick zu bestaunen, diesmal von Meinke Hönemann (56./87./90.), dessen 5:0 durch einen satten Volleyschuss Tor-des-Monats-Qualität besaß. Und wieder mischte Christoph Albers mit dem zwischenzeitlichen 6:0 seinen Treffer darunter (73.).

Syke enttäuscht gegen Dickel

Von Tanno Oetting

Syke. Für den TuS Syke hat es gestern in der Fußball-Kreisliga Diepholz eine bittere, aber nicht unverdiente 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den SV Dickel gesetzt. Die Hachestädter fanden zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie und bekamen das Tabellenschlusslicht und insbesondere dessen Doppeltorschützen Fabian Wegener nie in den Griff.

„Die Enttäuschung ist natürlich groß, weil das die Spiele sind, auf die wir uns fixiert hatten und in denen wir punkten wollten“, bilanzierte der sportliche Leiter des TuS, Rolf Diephaus. Die Hausherren ließen vor allem im Abwehrverhalten, wie schon beim 0:6 in Bassum, das nötige Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen vermissen und fingen sich nach einer Standardsituation einen Kopfball von Fabian Wegener zum 0:1 ein (8.).

Die anschließend aufkommende Hektik im Syker Spielaufbau trug wesentlich dazu bei, dass sich die Rot-Weißen im weiteren Verlauf kaum Torchancen erarbeiten konnten. Das 1:1, fünf Minuten vor der Pause, resultierte dann auch aus einem Fernschuss von Oliver Gerth.

Aber auch im zweiten Abschnitt blieb Dickel die gefährlichere Mannschaft, die Gäste beschränkten sich dabei erfolgreich auf das Konterspiel. Nach einer Stunde traf Philipp Hertrich zum 1:2, Fabian Wegener staubte einen Abpraller vom Pfosten in der 81. Minute zum 1:3 und damit zum verdienten zweiten Saisonsieg des SVD ab.

TSV Bassum:TuS Syke am 04.10.

Mit 6:0 unterliegt die 1. Herren dem TSV Bassum. 30 Minuten konnte unsere Mannschaft den Bassumern in einer hitzigen Anfangsphase, mußte sich von den Bassumer Zuschauern als "Pack" beschimpfen lassen,  Paroli bieten. Bis dahin hatte unsere Mannschaft bereits zwei hochkarätige Chancen nicht verwerten können. In der Schlußviertelstunde der 1. Hälfte schlugen die Bassumer zu und führten zum Halbzeitpfiff mit 3:0. Wer nun noch Hoffnung auf die Mannschaft aus Syke gelegt hatte, sah sich bereits 3 Minuten nach dem Wiederanpfiff auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es folgte bereits das 4:0. Ab der 60. Minute spielte unsere Mannschaft wegen gelb-roter Karte mit einem Mann weniger, sodass das 5:0 und 6:0 zur Ergebnisverschönerung der Bassumer beitrug. Insgesamt sahen die Zuschauer eine schwache Vorstellung der Syker Mannschaft, besonders in Hälfte zwei. Mal sehen, wie die Verfolger in der Tabelle Sa. und So. spielen.

Kenny Berger ist mit 3 Toren der Matchwinner

4:2 siegt die 1. Herren gegen den SV Dreye. Nach einer souveränen 3:0 Pausenführung machte unsere Mannschaft das Spiel in der zweiten Spielhälfte wieder spannend und ließ den Gegner bis auf 3:2 herankommen, ehe Kenny Berger mit seinem 3. Tor für den Endstand sorgte.  Den Treffer für die 2:0 Führung erzielte Henric Stiehl mit einem gefühlvollen Heber über den zu weit vor dem Tor stehenden Torhüter. Mit nun 15 Punkten steht unsere Mannschaft besser da als zu Beginn der Saison gedacht.

Endlich 18!


Drei Spieler der 1. Herren vollendeten kürzlich ihr 18. Lebensjahr. Marcel Schmidt (oben links) und Robin Rinne im September, im nebenstehenden Foto links Lukas Schlötcke im August.

Herzlichen Glückwunsch.


So sehen Sieger aus - 2:0 Sieg in Weyhe-Lahausen


2:0 Erfolg beim TSV Weyhe-Lahausen

Mit einem nicht unbedingt erwarteten Auswärtssieg beim TSV Weyhe-Lahausen holte unsere Mannschaft den 4. Sieg in dieser Serie. Eine solide, geordnete Spielweise vor allem in der 1. Halbzeit sorgte für den Erfolg. Es waren gerade erst fünf Minuten gespielt, als Kenny Berger  Marcel Schmidt anspielte, dieser seinen Gegner tunnelte und aus 16 mtr. mit einem Schuß flach in die linke Ecke des Lahauser Tores für die Führung sorgte. In der folgenden Spielzeit waren die Lahauser sichtlich überrascht und kamen nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Das machte heute unsere Mannschaft besser, sie "machte" das in der Vergangenheit bemängelte Spiel und zeigte, dass sie siegen wollte.

Mitte der 1. Halbzeit überlegte Henric Stiehl, nachdem er die ungeordnete Abwehr der Lahauser erkannt hatte, nicht lange und zog aus 20 mtr. ab. Der Ball ging auch in die linke Ecke und prallte vom Pfosten in das Lahauser Tor.

Mit einer 2:0 Führung ging es in die Pause. Nach der Pause machte die Lahauser Mannschaft das Spiel, verpaßte es aber ihre guten Möglichkeiten zu verwerten, oder wurden durch den heute wieder überragend aufgelegten Torhüter Gerrit Schmidt daran gehindert.

1:7 gegen den SV Bruchhausen-Vilsen

Sie mochten sich das Spiel gegen den SV Bruchhausen-Vilsen auch nicht mehr ansehen und  gingen vorzeitig unter die Dusche.

Robertino Nolte und Marcel Schmidt.


Auch sie konnten die hohe Niederlage gegen Vilsen nicht verhindern

Die beiden letzten Neuzugänge

Jamal Yakubu (links) und

Henric Stiehl


Oliver Gerth - Spieler der Woche

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Oliver Gerth (links) machte gegen Neuenkirchen ein souveränes Spiel und das 2:0

Für das 1:0 hatte Kenny Berger (rechts) gesorgt.


2:1 Sieg gegen TV Neuenkirchen

Mit einer durchaus guten Leistung aller Spieler gewinnt unsere 1. mit 2:1 gegen Neuenkirchen. Trotz des knappen Ergebnisses war der Sieg eigentlich nicht gefährdet und hätte auch höher ausfallen müssen. Die Tore erzielten Kenny Berger in der 42. Min. mit einem flachen Schuss in die linke Torecke, als die Neuenkirchener den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen und der heute überragende Oliver Gerth drei Min. nach dem Wiederanpfiff. An der Mittellinie bekam er den Ball, setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und spielte den Ball zur 2:0 Führung ins Tor. Der Gegentreffer resultierte aus einem Elfmeter aus der 75. Min.

1:4 Niederlage, weil hochkarätige Chancen nicht verwertet wurden

Da war mehr drin gegen den TSV Brockum

Nach der frühen Führung durch Robin Rinne in der 2. Spielminute roch es nach einer Überraschung im Waldstadion. Es dauerte auch bis zur 24. Minute, ehe der TSV Brockum den Ausgleich erzielte. Direkt vor der Pause kam der Gast zum Führungstreffer, weil unsere Mannschaft mehrere sichere Bälle nicht verwerten konnte. Zu überhastet wurden die Möglichkeiten vergeben. Nachdem der TSV Brockum die Führung zum 3:1 erzielte, lief bei den Hausherren nicht mehr viel zusammen. Kurz vor Schluß fiel noch das Tor zum 1:4 Endstand.

Die ersten drei Punkte geholt - 17.08. in Schwarme

Gegen den Aufsteiger TSV Schwarme fuhr unsere 1. den ersten 3-er ein. Unsere Jungs konnten an die  konzentrierte und überraschende Leistung  im Spiel gegen den FC Sulingen anknüpfen und setzten den TSV Schwarme von Anfang an unter Druck. Die guten Chancen führten leider nicht zum Tor und die Konterchanchen der Hausherren parierte Torhüter Gerrit Schmidt mit hervorragender Leistung. In der zweiten Halbzeit dann die Erlösung. Marcel Schmidt setzte sich auf Linksaußen durch und gab eine präzise Flanke in den 16-er, die Oliver Gerth per Kopf  zum Tor des Tages verwertete.

Marcel Schmidt freute sich über seine präzise Flanke.....

und Oliver Gerth freute sich über das von ihm erzielte Tor des Tages gegen Schwarme.

TSV Asendorf : TuS Syke

Das ist das nächste Spiel im Krombacher-Pokal am Mi., 11.09.13 um 19.30 Uhr. Asendorf gewann am 09.08. 3:2 gg. SG Diepholz II.

Im Vorwärtsgang scheinen hier Marcel Schmidt (vorn) und Robin Rinne (hinten) zu sein

...am Ende wurde das Freundschaftsspiel gegen den TSV Barrien (2.KK) klar mit 5:1 verloren.

5:0 im Pokalspiel gegen Wehrbleck gewonnen, aber...

das Spiel offenbarte auch, dass trotz personeller Engpässe wegen Krankheit und Urlaub, noch viel Arbeit auf den Trainer zukommt. Dennis und Torben Schumacher aus der 2. Herrenmannschaft halfen mit ihrem Einsatz aus und auch die drei aus der A-Jugend kommenden Spieler  Lukas Schlötcke, Robin Rinne und Marcel Schmidt kamen zum Einsatz. Gegen den Gegner aus der 4. KK ließ unsere Mannschaft den Ball in der 1. Halbzeit ganz gut laufen und ging durch den mitspielenden Trainer Jörg Amrhein bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung. Weitere klare Möglichkeiten wurden nicht verwertet oder  kläglich vertan, bis Göksan Vurgun zum 2:0, Jörg Amrhein zum 3:0, Dennis Schumacher zum 4:0 und wieder Göksan Vurgun zum 5:0 trafen. Danach war die Luft raus und der mittlerweile "ausgewechselte" Trainer konnte sich einen Eindruck über bevorstehende Arbeiten machen.  Aber dafür muss ihm auch erstmal das komplette Personal der Mannschaft zur Verfügung stehen. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb unserer Fußballabteilung stellten die Fußballer der 2. Herrenmannschaft unter Beweis, indem sie fast alle zum Zuschauen angereist waren, ihren beiden Mitspielenden und dem im Training ausgebildeten "Stift" Marcel Schmidt die Daumen drückten.

Die Mannschaft am 03.08. in Wehrbleck beim Pokalspiel

Trainer Jörg Amrhein im Interview mit dem Weserkurier-01.08.13

1.Herren vor dem Saisonstart.pdf
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Die neu formierte 1. Herrenmannschaft testete beim SV Marhorst

und gewann mit 3:2. Zwei Tore erzielte Neuzugang Kenny Berger und 1 Tor schoss der 2. Herrenspieler Dennis Schumacher.

Aktuelles Foto der Mannschaft

Am 23.07.13 stellen Trainer Jörg Amrhein und der sportliche Berater Rolf Diephaus die Neuzugänge in der 1. Herren vor

hinten v.l.: Sami Memmi, Marcel Schmidt, Jonas Ehmke,  Kenny Berger

vorne v.l.: sportl. Leiter Rolf Diephaus,  Lukas Schlötcke,  Stefano Mancuso,

Robertino Nolte, Robin Rinne,  Trainer Jörg Amrhein,

Es fehlen: Hendric Stiehl, Omar Sabehaiun, Jamal Jakubu, Erdal Dalci

und die ersten Trainingsansichten sind auch da