TuS Syke Herrenmannschaften I Infos

Ü50 möglich?

Für die neue Spielzeit suchen wir Spieler, die mindestens das 49. Lebensjahr vollendet haben und nicht nur Fußball schauen, sondern auch spielen wollen. Es soll eine Mannschaft geformt werden, die bereit ist, am Freitag Abend, manchmal auch am Sonntag für eine Stunde gepflegten Fußball zu spielen. Das Ganze läuft unter dem Motto:

"Gib Deinem Leben einen Sinn und spiele in der Ü50 beim TUS Syke“.

Wir werden erst starten, wenn wir mindestens 10 Spieler sind. Weitere Auskünfte gerne unter der Telefonnummer: 0172 / 5417038 (Eckhard Horwedel). Auf ein Probetraining wird ausdrücklich verzichtet, von Vorteil sind aber gewisse Talente.

Brüder, die der Fußball im TuS Syke vereint

Brüder Schumacher, Semrau und Bokelmann in der 2. Herren, Brüder Schlötcke in der 1. Herrenmannschaft, Brüder Marcel Schmidt in der 1. und Patrick in der 2. Herrenmannschaft

v.l. Marcel Schmidt (1.Herren), Torben und Dennis Schumacher, Patrick Schmidt, Christoph Bokelmann, Marcus und Christoph Semrau.(2.Herren) Und das sind sie noch nicht einmal alle. Es fehlen Lars Bokelmann, Carsten Semrau (2.Herren) und die Brüder Marius und Lukas Schlötcke.(1.Herren)

Und noch zwei, die zu den Brüdern gehören. v.l. Lars Bokelmann und der 3. der Semrau's. Carsten.


Die zwei noch fehlenden: Lukas und Marius Schlötcke. (1.Herren)


Saisonstart der 1. Herren 1993/1994-- Wer kennst sich wieder?

1993/94 Vizemeister der Bezirksklasse

 

Oben von links: Betreuer Alfred Cammans, Andreas Bortel, Matthias König, Jürgen Schacke, Frak Dickhut, Hanjo Steinkampf, Karsten Meyer, Sven Sakulowski, Harm Huss, Holger Surm, Trainer Rolf Diephaus mit Tochter Anica

Unten von links: Matthias Haubner, Marco Meyer, Karsten Bödeker, Andreas Söder, Matthias Brosch, Thomas Hersing

Das Foto entstand übrigens in Mörsen und wurde von Horst Hoocker fotografiert.

SYKE 1993/94

 

Goldener Generation blieb die Krönung versagt

 

SYKE. Vor der Saison 1993/94 wurde dem TuS Syke in der Fußball-Bezirksklasse allenfalls ein Platz im unteren Mittelfeld zugetraut. Doch am Ende überraschte das Team von Trainer Rolf Diephaus, wurde Vizemeister und stellte mit 88:43 Toren die mit Abstand beste Offensive der Klasse. 33 dieser Tore erzielte Jürgen Schacke, der damit die Vorjahresmarke von Marc Pallentien übertraf und diesen 33. Treffer pikanterweise im Spiel gegen den TuS Sulingen markierte. Das unterhaltsame 4:4 in diesem Match war bedeutungslos, denn der SV Heiligenfelde stand da schon als Meister fest und hatte gegenüber dem großen Bruder aus Syke die Nase vorn. Heiligenfeldes Höhenflug war ebenso überraschend wie der der Syker, denn als Favoriten waren der TuS Sulingen und der TuS Sudweyhe in eine Saison gestartet, in der die Bezirksklasse mit Ausnahme des TSV Wietzen nur aus Vereinen aus dem Landkreis Diepholz bestand. Die Syker verspielten ihre Titelchancen gleich zu Beginn der Rückrunde mit zwei 0:2-Niederlagen gegen den SVH und den zwischenzeitlich aufstrebenden SV Bruchhausen-Vilsen. Schon die Hinspiele hatte Syke verloren und auch gegen Sudweyhe gepatzt, so dass die fehlenden big-points Syke die Meisterschaft verdarben. In der Hinserie war Syke sogar mal Erster, rutschte im März auf Rang fünf ab, arbeitete sich dann aber wieder nach oben. Im Vergleich zu anderen Teams war der Syker Kader recht dünn besetzt, eigentlich konnte Trainer Diephaus seine erste Elf immer nur aus 13, 14 Stammspielern bilden. Zu denen gehörte oft auch Andreas Bortel, der schon damals mit 34 Jahren als Oldie bezeichnet wurde, obwohl er sechs Jahre später noch als Stammspieler den Aufstieg mit den Sykern schaffte. Bortel, Matthias König, der Freistöße schoss wie später Werder Bremens Naldo, und Cord Flessner wechselten sich auf dem Liberoposten ab. Im Tor stand Karsten Bödeker, Sven Sakulowski und Matthias Haubner agierten als Manndecker. Das defensive Mittelfeld bildeten die Allrounder Holger Surm und der aus Vilsen zugezogene Harm Huss sowie Marco Meyer und Hanjo Steinkampf. Auffällig war, dass angesichts des engen Kaders viele Syker Akteure auf mehreren Positionen eingesetzt werden mussten. Bestes Beispiel war Andreas Söder, der notgedrungen mal offensiv, mal aber auch Manndecker spielen musste. Den besten Sturm der Liga bildeten Karsten Meyer und Jürgen Schacke. Übrigens stammten abgesehen von Schacke, König, Huss und Flessner alle Spieler aus der Syker Jugend. Die meisten waren 1994 zwischen 23 und 26 Jahren als, so dass diese Mannschaft eine Art goldene Generation der Syker war. Doch der kleine Kader und eine gewisse Unsicherheit im Verein angesichts des damals gerade erst fünf Jahre vergangenen totalen Absturzes von der Verbandsliga bis in die Bezirksklasse sorgten dafür, dass der TuS Syke erst fünf Jahre wieder ernsthaft um die Spitze mitspielen konnte und dann den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte. Denn in der Saison 1994/95 konnte der TuS Syke seiner neuen Favoritenrolle nicht gerecht werden, wie übrigens auch Jürgen Schacke nicht mehr an seine frühere Form mit 49 Toren in zwei Spielzeiten anknüpfen konnte.